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Kinder interviewen Ahnen über Schulzeit anno 1925

HOLZHAUSEN. 50 und mehr Kinder in einem Klassenzimmer. Ein Kohleofen befeuert den Raum. Kinder mehrerer Schulstufen werden parallel unterrichtet. Das alles erfuhren Volksschüler bei Zeitzeugen-Interviews zu der 100-Jahr-Feier der Volksschule im Ort.

Die Schule feiert zwar erst Ende September, doch schon jetzt sind Direktorin Brigitte Nöbauer, ihr ehrenamtlicher Mitorganisator Wilfried Schwab und die 71 Volksschüler eifrig am Vorbereiten.

Die Buben und Mädchen schwärmten als Reporter aus, um Eltern, Onkeln und Tanten über deren Schulzeit in Holzhausen zu interviewen. Einer der ältesten noch lebenden Absolventen ist Franz Märzinger (88). Mit Herbst beginnt Jan als vierte Generation der Familie die Ausbildung an der Schule.

Nöbauer und Schwab planen zur 100-Jahr-Feier ein großes Schülertreffen. Daher sind sie für Hinweise auf Absolventen, die Holzhausen den Rücken gekehrt haben, dankbar. „Die Chronik ist leider sehr dürftig“, sagt Nöbauer. Sie bittet auch um Fotos. Einen ersten Einblick in die 100-jährige Geschichte des Hauses gewährt Schwab auf der Homepage  > http://100jahrfeier.heim.at/<

Die Direktorin stöberte auch in Abstellräumen. „Wir bauen eine Klasse mit alten Einrichtungsgegenständen auf“, macht Nöbauer auf das Fest am 27. September neugierig. Es wird eine eigene Festschrift herausgegeben. 63 Lehrer unterrichteten bisher an der Schule, es gab 20 Leiter und nur zwei Direktorinnen.

Nöbauer hofft, dass sie noch weiteres Bildmaterial aus der 100-jährigen Geschichte „ihres“ Hauses erhält. Als Schülerin drückte die Direktorin ab 1960 hier die Schulbank, seit 1980 arbeitet sie als Lehrerin. Die Schulleitung obliegt ihr seit 2002.

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